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Neue Sozialversicherung für Umschulung

Der Präsident der ETH Lausanne wirft der Schweiz im Umgang mit den grossen Technologien Naivität vor. Die Schweiz braucht dringend eine neue Sozialversicherung: eine Umschulungskasse analog der Arbeitslosenkasse. Damit unterstützt er indirekt den Vorschlag des Swissmem-Verbandes nach einer Lehre für Ü45. Das schreibt die Bilanz in der neuesten Ausgabe. 

Kein Ende beim Drama der Älteren in der Sozialhilfe

Kein Ende beim Drama der Älteren in der Sozialhilfe

Was sich schon längst abzeichnete, wird durch die aktuellen Zahlen der Sozialhilfe bestätigt. Bei den Älteren zeigt sich ein starker Anstieg.
Kaum verwunderlich, wenn die Unternehmen bei den Älteren einen Wettbewerbsnachteil orten, wie dies aus der jüngsten Deloit-Studie hervorgeht.
Höchste Zeit, um die SKOS-Forderung «Keine Aussteuerung 55plus» umzusetzen begleitet von einem Gesetz, dass die Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt aufgrund des Alters verbietet.

Aus der Medienmitteilung
Zunehmendes Sozialhilferisiko für ältere Personen zwischen 50 und 64 Jahren
Bei den 50- bis 64-Jährigen zeigt sich zwischen den Jahren 2011 und 2017 ein relativ starker Anstieg der Sozialhilfequote von 2,5 auf 3,2%, was einer Zunahme um 28% entspricht. Die entsprechende Entwicklung fällt bei den 18- bis 35-Jährigen mit 8% bzw. mit 12% bei den 36- bis 49-Jährigen deutlich geringer aus. Die Sozialhilfequote der Gesamtbevölkerung verzeichnet im selben Zeitraum einen Anstieg von 10%.

Die Anzahl der 50- bis 64-jährigen Sozialhilfebeziehenden stieg zwischen 2011 und 2017 von 38 484 auf 54 615 Personen und somit um rund 40% an, während die Wohnbevölkerung in der gleichen Altersklasse und im gleichen Zeitraum lediglich um 14% zunahm. Diese Zunahme geht vor allem auf Sozialhilfebeziehende zurück, die schon länger Sozialhilfe beziehen. Dies wird bei der mittleren Bezugsdauer von Sozialhilfeleistungen ersichtlich: Im Jahr 2011 betrug diese bei den 50- bis 64-Jährigen rund 41 Monate und stieg um 32% auf rund 54 Monate im Jahr 2017. Bei den jüngeren Altersgruppen ist diese Entwicklung deutlich weniger stark ausgeprägt.

50- bis 64-jährige Sozialhilfebeziehende sind besser ausgebildet als jüngere
Die Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen in der Sozialhilfe unterscheidet sich in verschiedener Hinsicht von den jüngeren Altersgruppen. Wichtige Unterschiede findet man beispielsweise beim Ausbildungsstand: 57% der Sozialhilfebeziehenden zwischen 50 und 64 Jahren verfügen über eine berufliche Ausbildung oder einen Hochschulabschluss. Dieser Anteil liegt bei den 18- bis 35-Jährigen mit 42% und bei den 36- bis 49-Jährigen mit 54% tiefer. In der Gesamtbevölkerung sind Jüngere besser ausgebildet als Ältere. Im Vergleich zu jüngeren Personen weist eine Ausbildung auf Sekundarstufe II oder Tertiärstufe bei älteren Personen offenbar eine geringere Schutzwirkung vor dem Bezug von Sozialhilfe auf.

Ältere hochmotiviert, doch viele Unternehmen sehen in ihnen Wettbewerbsnachteile

Ältere hochmotiviert, doch viele Unternehmen sehen in ihnen Wettbewerbsnachteile

Für viele Unternehmen gelten ältere Arbeitskräfte derzeit nicht als wertvolle Ressource: Ein Drittel der Schweizer Firmen sehen ältere Erwerbstätige gar als Wettbewerbsnachteil. Nach wie vor bestehen Vorurteile gegenüber Älteren Arbeitskräften. Das absolut zu Unrecht, wie eine aktuelle Studie von Deloitte belegt. Ältere arbeiten offenbar flexibler, motivierter und qualifizierter. Lesen Sie mehr in der Medienmitteilung. 

Berichtigung: Allianz gegen Altersdiskriminierung nicht Avenir50plus Schweiz

Berichtigung: Allianz gegen Altersdiskriminierung nicht Avenir50plus Schweiz

Die NZZ am Sonntag vom 2018.12.16 hat falsch berichtet: Nicht wir als Avenir50plus Schweiz, sondern die kürzlich gegründete Allianz gegen Altersdiskriminierung hat sich die Lancierung einer Volksinitiative gegen Altersdiskriminierung zum Ziel gesetzt. Das Co-Präsidium besteht zwar aus Heidi Joos, Geschäftsführerin Avenir50plus und Karl Vögeli, u.a. Präsident des Schweizerischen Seniorenverbandes, aber das lässt sich nicht mit den Organisationen gleichsetzen, denen die beiden angehören. Zum aktuellen Zeitpunkt kommuniziert die Allianz lediglich, dass das Initiativkomitee breit abgestützt sein wird, nennt aber noch keine Namen. Die Webseite ist in Bearbeitung. Danke fürs Verständnis. Heidi Joos
PS Selbstverständlich unterstützt Avenir50plus Schweiz die Zielsetzung voll und ganz.